Workload Automation: Keine Verzögerung in der Produktion

Workload Automation Keine Verzögerung in der ProduktionBei einem deutschen Premium-Automobilhersteller ist seit einiger Zeit der TWS/Graph unseres Tochterunternehmens HORIZONT im Einsatz.

Er erfüllt dort zwei Kernaufgaben: das Anzeigen von Netzplänen sowie eine Late-Time-Alarmierung. Wie dies genau funktioniert, erfahren Sie in unserem heutigen Blogbeitrag.

Prozesse in der Rechenzentrumsproduktion sind sehr komplex und unterschiedlich vernetzt. Im IBM Scheduler IWS ist die kleinste planbare Einheit eine Applikation, die aus einem oder mehreren Jobs besteht. Zwischen den Applikationen lassen sich Abhängigkeiten herstellen. Der TWS/Graph zeigt dem Programmierer diese Netzpläne an und macht die Abhängigkeiten grafisch transparent.

Periodisch alarmieren

In der Materialversorgung der Werke des Automobilherstellers sorgt der TWS/Graph dafür, dass kein Bauteil zu spät ankommt und es nicht zu Verzögerungen in der Produktion kommt. Dies geschieht über die so genannte Late-Time-Alarmierung. Damit überwacht die Software Jobs nicht nur aus TWS-technischer, sondern auch aus Businesssicht, und warnt die Programmierer mittels Ticket, wenn ein Job nicht oder verspätet läuft.

Rund 150.000 Jobs werden in der Produktion täglich gestartet.

Mainframe-Spezialisten wissen: Auch der IBM Scheduler bietet solche Alarmierungen, jedoch eben gerade nicht für periodische Einplanungen.

Den TWS Scheduler um essentielle Funktionen ergänzen

Die HORIZONT-TWS-Familie verfügt noch über weitere Mitglieder, die der Konzern ebenfalls nutzt, um seine Rechenzentrumsprozesse im Mainframe-Applikationsbetrieb zu optimieren. TWS/Audit protokolliert alle Änderungen der Daten in TWS für z/OS und macht Aktionen der Anwender so nachvollziehbar. Es stellt Vorgängerversionen wieder her, wenn Applikationen verändert wurden und ermöglicht einen direkten Vergleich der gespeicherten Versionen („aktuell“ gegen „alt“, „alt“ gegen „älter“).

Mit den TWS-eigenen Mitteln wäre dies mühevolle Arbeit. Vergleichsfunktionen wie in TWS Audit fehlen darin komplett, über die sich kontrollieren ließe, welche Person wann welche Änderung an einem Programm durchgeführt hat.

Mit TWS/BatchAD lassen sich Änderungen an der Datenbasis vornehmen, indem TWS-Definitionen im Batch oder per REXX modifiziert werden. Das Tool ermöglicht den Export und Import von TWS-Daten zwischen verschiedenen TWS-Subsystemen. TWS/BatchCP passt Tagespläne an, automatisiert manuelle Tätigkeiten und liefert dadurch maschinell Ergebnisse für das Berichtswesen.

Tags: | | |
Bernhard Prüger
Ich bin in Wien geboren, lebe und arbeite mit meiner Familie seit vielen Jahren in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin. Als Wirtschaftsinformatiker bin ich von der Faszination IT angezogen. Als Produkt Marketing Spezialist verleihe ich den Bits und Bytes bei Beta Systems ein Gefühl. Bisher half ich Unternehmen im Aufbau von Channel- und Inbound Marketing sowie der Umsetzung von Go-to-Market Strategien.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

← zurück